Schuljahr 2021/22

Sonne, Cocktails, Rockmusik – das alles war Teil der RockNight am Dienstag, den 26.07.2022, die dieses Jahr zum achten Mal stattfand.

Als musikalischer Höhepunkt des Schuljahres präsentierten die beiden Bandklassen 5a und 6a ihre einstudierten Songs mit Frau Leirich und Herrn Thiergärtner. Auch eine Tanzeinlage zu dem Lied „Greatest Showman“ der Schülerinnen der fünften Klassen fehlte nicht im Programm. Die Musikerinnen und Musiker des musischen IIIb-Zweigs zeigten mit Stücken wie „Ein Kompliment“, „a, b, c, d, e, f, u“ oder „So am I“, die sie mit unserem Musiklehrertrio, Frau Gleußner, Herrn Mayer und Frau Leirich, einstudiert hatten, ihre musikalische Entwicklung. Danach konnte die Schulband präsentieren, was sie an vielen Nachmittagen einstudiert hatte.

Den Abschluss des Abends bildete ein Auftritt der Lehrerband mit den Songs „Rockin‘ all over the world“ und „Walking on sunshine“. Die RockNight ist jedoch viel mehr als ein reines Musikkonzert. So trug auch das Engagement der 9. Klassen und Vertretern des Elternbeirats zum Gelingen des Abends bei, indem sie für das leibliche Wohl sorgten.

 

F. Mayer, A. Gleußner, M. Leirich

Am 19.07.2022 startete zum ersten Mal ein Mausefallenrennen-Wettbewerb an unserer Schule. Alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe durften sich alleine oder als Team (2 – 3 Personen) anmelden.

Ziel war es, ein Fahrzeug zu konstruieren, das nur durch das Auslösen einer Standard-Mausefalle angetrieben wird, die von der Schule ausgegeben wurde. Alle weiteren Materialien durften selbst ausgewählt werden, da der Entwurf und die Montage eigenständig zuhause erfolgten.

Das Fahrzeug, das die längste Strecke zurücklegt, gewinnt!

Am Tag des Wettbewerbs traten 16 Teams mit ihren Mausefallenautos gegeneinander an. Ähnlich wie bei einem Fußballturnier wurden Gruppen gebildet, bei denen zunächst die beiden Teams weiterkamen, deren Fahrzeuge am weitesten fuhren.

Nachdem zwei Teams noch einmal um den 3. Platz fuhren, traten die beiden besten Teams im Finale gegeneinander an, tatkräftig angefeuert von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.

Die ersten drei Plätze erhielten eine Urkunde und einen MINT-Sachpreis zum Tüfteln auf dem Siegerpodest. Für sehr originelle Fahrzeug-Konstruktionen gab es zusätzlich Sonderpreise.

Vielen Dank an alle Teams für die kreativen Mausefallenautos und natürlich an alle Mitwirkenden für die tatkräftige Unterstützung.

Wir freuen uns bereits auf das Rennen im nächsten Schuljahr!

Ellen Wengel

Nach diesem Merkspruch führten die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen im Rahmen der Alltagskompetenzwoche am 18.06.2022 die stabile Seitenlage aus. „Diese einfache Maßnahme kann Leben retten!“, erklärt Frau Hauswirth vom Bayerischen Roten Kreuz. Die Klassen erprobten unter Anleitung auch weitere lebensrettende Maßnahmen, wie zum Beispiel das Anlegen eines Druckverbands oder die Herzdruckmassage an den Übungspuppen der Schule.

Dank des Engagements ehemaliger Schulsanitäter aus der 10. Klasse wurden weiteren Jahrgangsstufen schon eine Woche zuvor Einblicke in die Grundlagen der Ersten Hilfe gewährt. Sie berichteten den Klassen von selbst erlebten Situationen, in denen die Schulsanitäter Erste Hilfe leisteten. Nach der eindrucksvollen Präsentation des Übungs-Defibrillators der Schule werden die Schülerinnen und Schüler das entsprechende Rettungszeichen als Hinweis auf einen Defibrillator in ihrem Alltag immer erkennen und im Ernstfall auch Leben retten.

Magdalena Leirich

Nach einer längeren coronabedingten Auszeit durfte die Klasse 9A endlich wieder eine Exkursion unternehmen. Als Klasse des mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweiges ging es standesgemäß an das Mathematisch-Informationstechnologische und Naturwissenschaftliche Didaktik-Center (MIND-Center) der Universität Würzburg.

Am Vormittag erforschten die Schülerinnen und Schüler in einem speziell vorbereiteten Mathematik-Labor die Frage, welchen Einfluss verschiedene Parameter wie die Länge oder Breite eines PKWs, die Länge einer Parklücke oder der Abstand zweier parallel stehender PKWs auf das Rückwärtseinparken in eine Parklücke haben. Hilfsmittel waren u. a. ein Bobbycar, große Zirkel und Papierbögen sowie GeoGebra-Simulationen. Erstaunt wurde festgestellt, dass sich die Räder der Hinterachse völlig anders bewegen als die Räder der Vorderachse und dass die Bestimmung des optimalen Einschlagpunktes des Lenkrads komplexe mathematische Überlegungen erfordert. Vielleicht helfen die gewonnen Erkenntnisse ja in zukünftigen Fahrstunden und haben so auch einen praktischen Nutzen.

Nach dem Mittagessen in der Mensateria unter Hunderten von Studierenden ging es schon mit dem Nachmittagsprogramm weiter. In der Wissenschaftsausstellung „Touch-Science“ konnte sich unter der fachkundigen Aufsicht von Dr. Elsholz an einigen Exponenten zu verschiedensten Themenbereichen interaktiv ausprobiert werden: An einem Miniatur-Teilchenbeschleuniger konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Timing unter Beweis stellen und beim Spiel „Mindball“ gewinnt der- oder diejenige, bei dem oder der Stirnelektroden am wenigsten Hirnaktivität messen.

Die Rückreise erwies sich dann zwar aufgrund der hohen Temperatur und der überfüllten Verkehrsmittel als etwas beschwerlich, was jedoch durch den Umstand abgemildert wurde, dass die Fahrt für die meisten kostenlos war, da die Schülermonatskarte dem 9 €-Ticket gleichgestellt wurde.

Felix Tallafuß

Im Laufe des Schuljahres 2021/22 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen an der RSS intensiv mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands sowie dem Holocaust, also der Ermordung von rund sechs Millionen Juden während der nationalsozialistischen Herrschaft. Vielen Schülerinnen und Schülern – aber auch vielen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Schonungen selbst – ist jedoch überhaupt nicht bewusst, dass es auch in der Gemeinde in der Bachstraße ein Synagogengebäude gab, welches beim Novemberpogrom 1938 neben weiteren Wohnungen jüdischer Familien zerstört wurde. Nach der Liste von Yad Vashem, der internationalen Holocaust-Gedenkstätte, sind in der NS-Zeit folgende in Schonungen geborene oder länger wohnhaft gewesene jüdische Personen gewaltsam umgekommen:

  • Flora Adler
  • Max Adler
  • Karoline Friedlein
  • Elise Grünbaum
  • Berta Kassewitz
  • Berta Langgut
  • Jakob Laubner
  • Ina Rosenbaum
  • Karola Rosenbaum
  • Siegfried Rosenbaum
  • Raphael Rosenberger
  • Zilli Rosenberger
  • Hermann Steinberger

Ein Antrag, die bekannten Stolpersteine vor mehreren Häusern zu verlegen, in denen jüdische Schonunger lebten und später deportiert wurden, wurde 2010 vom Gemeinderat abgelehnt.

Im Ethik-Unterricht der Jahrgangsstufen 9 und 10 wurden zur Geschichte des jüdischen Lebens in Schonungen dann Pecha Kucha-Präsentationen erstellt. Fine Nüchter (10A) hat ihre Präsentation dankenswerterweise für die Homepage zur Verfügung gestellt. Bitte unbedingt reinschauen! In mehreren Unterrichtsgängen, auch in Kooperation mit verschiedenen Religionsklassen, wurden die in dieser Präsentation gezeigten Gedenkorte abschließend besucht.

Pecha Kucha Präsentation Fine Nüchter Spuren jüdischen Lebens in Schonungen

Felix Tallafuß

Dieses Schuljahr hat sich eine kleine Truppe von SchülerInnen zusammengefunden, um eine Schülerzeitung neu ins Leben zu rufen. Wir haben uns jeden Dienstag – zusammen mit Prinzenrolle, Frau Hielscher und Frau Pennekendorf – getroffen undmit viel Spaß an unserem „Baby“ gearbeitet. Kaum war unsere erste Ausgabe mit dem Thema „MIT“ online, als uns Anfang Juli die schöne Nachricht erreichte, dass wir von Süddeutscher Zeitung, Kultusministerium und Nemetschek-Stiftung, den Organisatoren des Blattmacher-Wettbewerbs, zur Preisverleihung nach München eingeladen werden.

Der Jubel war groß, die Plätze für die Mitfahrer rasch ausgelost und dann ging es los: Pünktlich um 7:01 Uhr kam der Zug, der uns nach München zur Preisverleihung ins Haus der Süddeutschen Zeitung bringen sollte. Dort nutzten wir die Drohne eines unserer Schülerzeitungsmitglieder für Fotos mit ungewöhnlichem Blickwinkel.
Im Gebäude der Süddeutschen Zeitung durften wir uns am vorbereiteten Buffet bedienen. So gestärkt gingen wir in die Preisverleihung, die der stellvertretende Chefredakteur mit einem Zitat aus unserem Vorwort eröffnete:

„Wir wollen jetzt ein „MIT“.
GEGEN raubt Energie – MIT gibt dir Energie, lädt deine Batterien auf.
Und ist einfach schöner.“

Diese Sätze aus unserer Schülerzeitung würden die letzten zwei Jahren gut beschreiben, meinte er. Danach wurden die besten Schülerzeitungen der verschiedenen Schularten ausgezeichnet – und wir wurden für unsere Ausgabe &Punkt mit dem zweiten Platz belohnt: Zweitbeste Schülerzeitung aller Realschulen in Bayern – wir sind stolz und freuen uns über den Preis und die Begründung der Jury. Sie lobte unter anderem „das gelungene Layout und die einheitliche Farbgestaltung“. Auch die sehr abwechslungsreichen und vielfältigen Themen und der konstruktive Gemeinschaftssinn unserer Redaktion gefiel der Jury.

 

 

So gingen wir nach der Preisverleihung ganz stolz auf Erkundungstour durch die Münchner Innenstadt: Frauenkirche (inklusive Fußabdruck des Teufels), Marienplatz und Viktualienmarkt mussten sein!
Auch bei der Heimreise war entgegen aller düsteren Vorahnungen und verspäteter Zugabfahrt Verlass auf die deutsche Bahn: Wir kamen pünktlich an – zwei Wunder an einem Tag!!!

&Punkt!

Lars, Kate und die restlichen Mitglieder der Schülerzeitung

Link zum Artikel in der SZ: https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-schuelerzeitung-wettbewerb-blattmacher-sz-1.5623400

Link zur Schülerzeitung: https://rs-schonungen.de/wp-content/uploads/2022/07/Schuelerzeitung-MiT_2021_2022_compressed.pdf

Mitte Februar haben wir an unserer Schule eine besondere Sammelaktion gestartet: wir sammeln Kronkorken und Aluminiumschraubverschlüsse für den guten Zweck.

Was steckt dahinter?

Stefan Rambacher aus Zell/Knetzgau hat die Spendenaktion aus familiären Gründen ins Leben gerufen, um die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V (www.stationregenbogen) zu unterstützen. Er sammelt Kronkorken, um sie beim Schrotthändler versilbern zu lassen und das Geld an die Station Regenbogen zu geben. Sein Ziel für das Jahr 2022: 5 Tonnen. Zahlreiche Haushalte, Kindertagesstätten und Schulen beteiligen sich daran – und wir auch!

Was haben wir bisher geschafft?

Fünf Umzugskisten voller Kronkorken, eine Kiste mit Aluminiumschraubverschlüssen, das ist der stolze Zwischenstand der Kronkorken-Sammelaktion an unserer Realschule. Doch die Aktion läuft noch das gesamte Jahr 2022, also heißt es auch weiterhin: Kronkorken nicht wegwerfen, sondern in unsere Sammelkisten in der Aula werfen und damit mit kleinen Dingen etwas Großes bewirken!

Am 03.06.2022 besuchten einige Schüler der Klasse 9b und die Klasse 10c die KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar.

Auf der Homepage der Gedenkstätte ist über die Geschichte dieses Ortes zu lesen:

Im Juli 1937 lässt die SS (Schutzstaffel) auf dem Ettersberg bei Weimar den Wald roden und
errichtet ein neues Konzentrationslager. Mit dem Lager sollen politische Gegner bekämpft, Juden, Sinti und Roma verfolgt sowie „Gemeinschaftsfremde“, unter ihnen Homosexuelle, Wohnungslose, Zeugen Jehovas und Vorbestrafte, dauerhaft aus dem deutschen „Volkskörper“ ausgeschlossen werden. Schon bald wird Buchenwald zum Synonym für das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Nach Kriegsbeginn werden Menschen aus ganz Europa nach Buchenwald verschleppt. Im KZ auf dem Ettersberg und seinen 139 Außenlagern sind insgesamt fast 280.000 Menschen inhaftiert. Die SS zwingt sie zur Arbeit für die deutsche Rüstungsindustrie. Am Ende des Krieges ist Buchenwald das größte KZ im Deutschen Reich. Über 56.000 Menschen sterben an Folter, medizinischen Experimenten und Auszehrung. In einer eigens errichteten Tötungsanlage werden über 8000 sowjetische Kriegsgefangene erschossen. Widerstandskämpfer bilden im Lager eine Untergrundorganisation, um das Wüten der SS nach besten Kräften einzudämmen. Gleichwohl wird das „Kleine Lager“ zur Hölle von Buchenwald. Noch kurz vor der Befreiung sterben Tausende der entkräfteten Häftlinge.

Als die Amerikaner im April 1945 Buchenwald und seine Außenlager erreicht haben, schreibt Dwight D. Eisenhower, der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte: „Nichts hat mich je so erschüttert wie dieser Anblick.“

Im Kino der Gedenkstätte sahen wir einen Dokumentarfilm über das Konzentrationslager, um anschließend mit Audioguides die Ausstellung zu besuchen und eigenständig das Gelände zu erkunden.

Mit dieser Exkursion geben wir unseren Schülern die Möglichkeit zur aktiven Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte und knüpfen damit an wichtige Inhalte der Fächer Geschichte, Sozialkunde und Religion an.

Mona Benz

Nach dem tränenreichen Abschied unserer spanischen Austauschschüler von Schonungen am 10. Mai 2022 mussten wir zum Glück nicht allzu lange auf ein Wiedersehen warten. Keine zwei Wochen später, am 21. Mai, machten wir uns auf den Weg von Unterfranken nach Andalusien, genauer gesagt nach Cúllar. Leider gab es auch dieses Mal gesundheitsbedingte personelle Änderungen. Anstelle von Herrn Ruckdäschel fuhr Frau Zambrano mit nach Spanien.

 

Wir trafen uns am 21.05 um 12:20 alle gemeinsam am Bahnhof Schonungen zur Abreise mit dem Zug. Nach einer motivierenden Ansprache von Frau Seuffert ging es los. Wir fuhren von Schonungen nach Haßfurt, wo wir umstiegen und nach Nürnberg durchfuhren. In Nürnberg angekommen aßen wir alle erst einmal etwas, daraufhin ging es mit der U-Bahn zum Flughafen, wo wir auf Frau Zambrano warteten. Der Flug dauerte zweieinhalb Stunden und war ein tolles Erlebnis. Nach der unbequemen Landung in Alicante waren wir alle aufgeregt und wollten die Spanier wiedersehen, doch zuerst mussten wir knapp drei Stunden mit dem Bus nach Cúllar fahren. Gegen 12:00 nachts in Cúllar angekommen erwarteten uns die Spanier und wir schlossen sie in die Arme.

Selina

Am Sonntag konnten wir erst einmal ausschlafen. Um 10 Uhr waren wir im Restaurant der Jugendherberge von Cúllar zum Churros-Frühstück mit Schokolade eingeladen. Danach gingen wir alle gemeinsam einen der vielen Hügel hoch, von denen die Stadt umgeben ist. Dort fand ein Aufstiegsspiel von C.F. Cúllar statt, das unsere Mannschaft 1:0 gewann. Nach dem Spiel aßen wir zusammen mit allen Zuschauern und der Mannschaft Paella.

Leon, Nadia

Am Montag, den 23.05.2022, trafen wir uns alle um 08:15 in der Schule in Cúllar, um diese kennenzulernen und gemeinsam in der Cafeteria zu frühstücken. Im Instrumenten-Recycling-Workshop bauten wir aus alten Papierrollen Musikinstrumente und gestalteten diese anschließend mit Spraydosen farbig. Daraufhin wurde uns etwas über den Wasserkreislauf vorgetragen. Hierbei ging es beispielsweise um die Aufklärung über die Wasserverschmutzung und den Unterschied zwischen verschiedenen Klopapierarten. Bevor wir am Nachmittag ins Bergdörfchen Castrill fuhren, gestalteten wir in der Schule noch selbst T-Shirts. Bei Castrill wanderten wir an einem Fluss entlang durch eine Schlucht. Hier am Wasser war die Landschaft viel grüner als in der restlichen trockenen Umgebung. Abends sahen wir uns dann den Nachthimmel anhand eines Teleskops an, das der spanische Mathelehrer Paco selbst gebaut hatte. Mit gelieferter Pizza ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Noah

Am Dienstag fuhren wir schon früh mit den ganzen Klassen unserer Austauschschüler nach Granada, um die maurische Festung Alhambra zu besichtigen. Aufgeteilt in zwei Gruppen liefen wir durch die rote Festung und erfuhren viel über das Leben der früheren Sultan, die Bedeutung der Wandmalereien und die besten Spots zum Selfies machen.

Danach fuhren wir nach Granada, wo wir uns stärken konnten und uns mit Blick auf die Sierra Nevada mit Mitbringseln eindecken konnten.

Juliana, Sherin

Der nächste Tag begann mit einer Wanderung zu einer Biogärtnerei außerhalb von Cúllar, die den Großeltern einer unserer Austauschschülerinnen gehört. Dort erfuhren wir, dass in dieser wasserarmen Gegend Pflanzen nur durch Tröpfchenbewässerung angebaut werden können. Nach dem Vortrag durften wir selbst Tomaten-, Gurken- und Melonensetzlinge einpflanzen.

Auf dem Rückweg schauten wir im kleinen Museum vorbei, das in der Touristeninformation untergebracht ist. In Cúllar findet immer Ende April ein muslimisch-christliches Fest statt, von dem die Kostüme und Deko noch im Museum untergebracht waren.

Nach der Pause fand in der Schule ein Töpferkurs statt. Dabei stellten wir Kacheln im Stil der Keramikkunst vor Ort her.

Zum Abkühlen fuhren wir am Nachmittag nach Zújar. Hier befindet sich ein wichtiges Wasserreservoir, mit dem alle Orte der Gegend gespeist werden. In einem abgetrennten Becken konnten wir planschen, bis es abends zurück nach Cúllar ging.

Florentina

Donnerstags waren wir früh lange mit dem Bus unterwegs, da wir ans Meer wollten. Als erstes waren wir aber bei einer Solarstation in der Wüste Tabernas. Hier wurde uns sehr viel auf Spanisch erklärt und wir sahen viele interessante Sachen, die für die Nutzung der Solarenergie benötigt werden. Danach fuhren wir noch etwas zum Strand Cabo da Gata, dort durften wir dann entspannen. Das Wasser war sehr angenehm und der Strand wunderschön.

Nelly

In der ersten Stunde am Freitag hörten wir einen Vortrag über den Unterschied und die Merkmale von Amphibien und Reptilien.

Danach gingen wir zu einem ausgetrockneten Flussbett und sollten die Tiere aus dem Vortrag finden und in Gruppen ihre Namen bestimmen. Nach der Pause zurück an der Schule führten die Spanier uns eine bestimmte Tanzart vor, den Flamenco-Tanz. Zuletzt bildeten wir Mannschaften mit 6 Spielern und spielten Fußball und Volleyball.

Melina

Der Abschied fiel uns allen sehr schwer. Die Spanier hatten eine Spanien- und eine Deutschland-Flagge besorgt, auf denen alle unterschrieben. Wir durften die spanische mitnehmen, die deutsche bleibt an der Schule in Cúllar. Nach einer dreistündigen Busfahrt und einem ruhigen Flug landeten wir wieder in Nürnberg. So ganz ereignislos verlief die Heimfahrt dann aber doch nicht, da ab Bamberg plötzlich der Anschlusszug abgesagt wurde. Am Ende kamen wir aber trotzdem alle gut daheim an.

Ryan

Am Montag haben wir uns morgens mit dem Bus auf den Weg nach Auerbach in Sachsen gemacht und sind gegen Mittag angekommen. Am Nachmittag probierten wir Bogenschießen aus. Fast immer hat der Pfeil auch die Zielscheibe getroffen. Den Abend verbrachten wir gemeinsam in der Jugenddisco. Manche haben sich sogar auf die Tanzfläche gewagt.

Am Dienstag machten wir vormittags Geocaching. Wir sind mit GPS-Geräten ausgestattet zu bestimmten Zielen im Wald gelaufen und erledigten verschiedene Aufgaben. Nachmittags waren wir in der Turnhalle. Nach einem gemeinsamen Spiel konnten wir zwischen den Sportarten Fußball, Basketball und Badminton auswählen. Abends hatten wir viel Spaß beim Bowlen. Wir spielten in Teams gegeneinander.

Am Mittwochvormittag veranstalteten wir einen Sommer-Biathlon. Dafür war eine Kombination von Ausdauer und Zielsicherheit wichtig. Nachmittags sind wir zum Vogtlandsee gewandert. Dort haben wir am Seeufer entspannt und Steine über den See hüpfen lassen. Abends haben wir gemeinsam Fußball geschaut und sind nach einem langen Tag ins Bett gefallen.

Am Donnerstag genossen wir vormittags bei einer langen Wanderung den weiten Ausblick auf die Felder und Wiesen. Den Nachmittag haben wir im Kletterpark verbracht. Auf sechs verschiedenen Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeiten hatten wir riesigen Spaß. Am Abend gingen wir ins Kino. Snacks und Getränke durften dabei nicht fehlen.

Am Freitag haben wir morgens unsere Koffer gepackt und die Zimmer sauber gemacht. Wir wären gerne noch etwas länger geblieben. Anschließend machten wir uns mit dem Bus auf die Heimreise und sind nachmittags in Schonungen angekommen.

 

Mia, Olivia, Amelie, Jana, Ella, Maya und Shania, Klasse 7C

Bei dieser Meisterschaft treten Schülerteams gegeneinander an, um ihre Fähigkeiten beim Konstruieren und Programmieren von Robotern zu messen. Alle erhältlichen Roboter-Systeme (z. B. LEGO Mindstorms, Fischertechnik MINT Robotics, Makeblock mBot, …) sind für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen.

Am 01.06. machten sich Frau Wengel und vier technisch versierte Achtklässler auf den Weg in Richtung Bessenbach, um an der dortigen Realschule zum Regionalentscheid Unterfranken mit ihren Robotern in der Einsteiger-Kategorie an den Start zu gehen. Für unsere Schüler war dies die erste Teilnahme an einem solchen Wettkampf, dementsprechend groß war die Aufregung – aber natürlich auch die Vorfreude!

Und schon ging es los…die Aufgabe: Der Roboter soll drei Pakete ausliefen. Das klingt vielleicht erst einmal nicht besonders kompliziert, allerdings verbergen sich dahinter doch einige technische Herausforderungen. Zunächst einmal musste der Roboter entlang einer schwarzen Linie zu den richtigen Ablagestellen geleitet werden. Zusätzlich galt es, ein überraschendes Hindernis in Form eines Holzquaders zu überwinden. Sowohl für die korrekte Ablage der Pakete innerhalb eines grünen Quadrates als auch für die Umrundung des Hindernisses gab es Punkte. Die erreichte Punktzahl und die gemessene Zeit wurden protokolliert. Jedes Team hatte drei Wertungsdurchläufe. Das Team mit der höchsten Punktzahl und der kürzesten Zeit gewinnt…

Wir haben mit unseren Teams den 7. und 8. Platz erreicht. Neben der Platzierung und einem Preisgeld haben wir sehr viele Erfahrungen sammeln können, nicht zuletzt auch durch den regen Austausch mit den anderen Teams.

Fazit: Unsere Realschule ist wieder dabei im nächsten Schuljahr!

 

Ellen Wengel

Teams: Luca Keller und Joshua Kästner, Nikolas Kohnle und Simon Günther (Klasse 8a)

Die RSS hat auch in diesem Schuljahr wieder an der Briefaktion „Schreib für die Freiheit“ von Amnesty International teilgenommen. In der Vorweihnachtszeit 2021 wurden die Menschen- und Kinderrechte mit den Schülerinnen und Schülern in Ethik sowie in Evangelischer und Katholischer Religionslehre besprochen. Anschließend wurde ihnen deutlich gemacht, dass sich leider nicht alle Länder an diese universalen Rechte halten und auch im Jahr 2021 weltweit immer noch so viele Menschenrechtsverletzungen stattfinden.

 

Insgesamt haben wir uns gemeinsam für zehn Menschen eingesetzt, die von staatlicher Seite ungerecht behandelt werden. Unsere Schülerinnen und Schüler waren sehr fleißig und zeigten sich besonders engagiert, sodass weit über 4000 Briefe geschrieben wurden. Hier geht ein großer Dank an alle, die sich für eine bessere Welt eingesetzt haben, ihr seid einfach spitze! Da unsere Schule die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat, sind wir besonders froh, dass wir durch solche Aktionen das Bewusstsein für den Einsatz gegen Ungerechtigkeiten aktiv leben können. Es zeigt sich, dass diese Briefe durchaus schon einigen Menschen helfen konnten (auf der Internetseite von Amnesty International nachlesbar), da sie direkt an die jeweiligen Regierungen weitergeleitet werden und wir alle somit zeigen, wir schauen nicht weg, wir dulden keine Ungerechtigkeit!

Jennifer Wittmann, StRin

Nach pandemiebedingter Pause konnte in diesem Schuljahr endlich wieder das Wahlfach Robotik angeboten werden.

Das Wahlfach bietet einen Einblick in das Konstruieren, Programmieren und Steuern von Robotern. Hierzu wird neben einem Lego Mindstorm EV3-Bausatz noch ein iPad zum Programmieren eingesetzt, das mit der EV3 classroom Software ausgestattet wurde. Mittels Bluetooth werden die Programmierungen direkt auf den Roboter übertragen und gestartet.

Das „Herzstück“ ist der EV3-Stein, der verschiedene Ein- und Ausgänge besitzt, um die Motoren und Sensoren anzuschließen. So entsteht ein Roboter mit eigenen Funktionen, der selbst gesteuert werden kann.

Ellen Wengel

Kombi-Tiere

Entstehung von Fantasietieren

Die charakteristischen Merkmale von zwei unterschiedlichen Tieren werden zeichnerisch kreativ verbunden.

Klasse 5 a

Frau Wengel

„Die Entscheidung, rauchfrei zu leben, ist eine der gesündesten, die wir treffen können. Sowohl für die eigene Gesundheit als auch für die Gesundheit unseres Planeten. Denn Rauchen hat immense Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima, vom Anbau über Produktion und Transport bis hin zum Müll.“

[Dr. Eckart von Hirschhausen, Schirmherr von Be Smart – Don’t Start]

Deshalb hat sich die RSS auch wieder dazu entschlossen, mit den 7. und 8. Klassen in den Monaten November bis April an diesem Projekt teilzunehmen. Be Smart – Don’t Start war ein Klassenwettbewerb zur Prävention des Rauchens. Das Programm bestärkte unsere Schülerinnen und Schüler in einem Leben ohne Rauchen.

Rauchfrei sein hieß: Die jeweilige Klasse sagt „Nein“ zu Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, E-Shishas, Tabak und Nikotin in jeder Form. Es sollte verhindern bzw. hinausgezögert werden, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Rauchen anfangen.

Jede teilnehmende Klasse entschied freiwillig, ob sie mit mindestens 90% der Schülerinnen und Schüler teilnehmen will. Alle Schülerinnen und Schüler unterschrieben dazu einen Vertrag, in dem sie sich verpflichten, im Wettbewerbszeitraum nicht zu rauchen.
Die Klasse prüfte danach einmal wöchentlich intern, ob mindestens 90% der Schülerinnen und Schüler rauchfrei waren. Alle erfolgreichen Klassen nehmen an der kommenden Gewinnziehung teil.

Katrin Graf

Der Deutsch-Französische Tag findet seit 2004 jedes Jahr am 22. Januar statt und feiert die deutsch-französische Freundschaft. Dieser Tag erinnert an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags am 22.01.1963 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Gemeinsam mit den Französischklassen feierten wir diesen besonderen Tag, indem wir französische Leckereien verkauften und Fotos vor den Stellwänden machten. Im Unterricht beschäftigten wir uns mit dem geschichtlichen Hintergrund des Deutsch-Französischen Tags und den aktuellen freundschaftlichen Kooperationen zwischen Deutschland und Frankreich.

Klasse 7C

Am Montagmorgen machten wir uns gemeinsam mit unseren Lehrkräften Frau Busse und Herrn Baier mit dem Zug auf nach München. Gegen Mittag kamen wir an unserem Hotel an und konnten dort einchecken. Anschließend fuhren wir zum Marienplatz und durften die Landeshauptstadt auf eigene Faust erkunden. Wir stürzten uns sofort ins Getümmel, um zu shoppen, uns Sehenswürdigkeiten anzusehen oder um uns auf die Suche nach leckerem Essen zu machen. Abends sind wir wieder alle gemeinsam zum Hotel gefahren, wo wir den restlichen Abend auf unseren Zimmern ausklingen ließen.

Nach dem Frühstück starteten wir mit einer Stadtführung in unseren zweiten Tag der Abschlussfahrt. Aufgeteilt in zwei Gruppen erkundeten wir all die Highlights, die die Landeshauptstadt zu bieten hat. Besonders spannend fanden wir das Glockenspiel am Marienplatz sowie die exklusiven Läden in der Maximilianstraße. Allerdings gab es dort nichts, was wir uns auch nur annähernd hätten leisten können. Leider fand die Unternehmung ein nasses Ende, da Regen einsetzte. Am Nachmittag machten wir in der Bavaria Filmstadt einen Abstecher in die Welt des Films. Wir konnten dort einige Kulissen sehen und durften sogar eigene Szenen nachstellen. Das Highlight dabei war unser Unterricht im originalen Klassenzimmer des Kinofilms „Fack ju Göhte“.

 

 

Am Mittwoch fuhren wir zur Allianz Arena. Dort kam ein Guide, der uns eine Tour durch das Stadion des FC Bayern München gab. Hier wurden wir auch durch Teile des VIP-Bereichs geführt. Der Blick ins Stadion wird uns allen in Erinnerung bleiben. Anschließend fuhr die ganze Klasse auf das Frühlingsfest, welches auf der Theresienwiese stattfand. Dort hatten wir Zeit zur freien Verfügung, konnten die Fahrgeschäfte ausprobieren oder uns an einem der zahlreichen Buden etwas zu Essen kaufen.

Am Abend aßen wir noch gemeinsam Burger im „Hard Rock Café“. Die zahlreichen im Restaurant ausgestellten Gitarren der Rockstars haben uns besonders gut gefallen.

 

 

 

Am Donnerstag stand der Besuch des Konzentrationslagers Dachau auf dem Programm. Eine Referentin erzählte uns den geschichtlichen Hintergrund des Lagers und wir konnten uns die Originalbauten anschauen. Das waren Momente, die uns unter die Haut gingen und uns etwas mehr für unsere Geschichte sensibilisierten. Anschließend fuhren wir gemeinsam zum Olympia-Einkaufszentrum, wo jede Gruppe individuell ihren Interessen nachgehen konnte.

Am Freitag hieß es leider schon wieder Koffer packen. Nach dem Frühstück räumten wir unsere Zimmer auf und machten uns auf den Weg zum Münchner Hauptbahnhof. Über die Zwischenstationen Nürnberg und Bamberg erreichten wir am Nachmittag wieder Schonungen. Dort verabschiedeten wir uns und gingen ins Wochenende.

Dieser gemeinsame Ausflug mit all seinen Höhepunkten und neuen Erfahrungen wird uns sicher noch lange über unsere Schulzeit hinaus positiv in Erinnerung bleiben.

Wie tickt TikTok?

Social Media zwischen Infos, Hate Speech und Fake News

Was bringt mir eigentlich die Pressefreiheit?

 

Diese und weitere aktuelle Themen rund um den digitalen Alltag wurden in den 7. und 8. Klassen im Rahmen der Schülermedientage angesprochen. Anlässlich des internationalen Tages der Pressefreiheit fanden die Schülermedientage in diesem Jahr in der Woche um den 3. Mai 2022 statt. In Online-Veranstaltungen, die als Webtalks live ins Klassenzimmer gestreamt wurden, konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit Medienexperten austauschen.
Bei den Schülermedientagen handelt es sich um eine Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit mit verschiedenen Medienpartnern. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler direkt mit den Journalistinnen und Journalisten ins Gespräch zu bringen und die wichtige Aufgabe des Journalismus hervorzuheben.

Digitale Medien und die Nutzung sozialer Netzwerke sind in unserem Alltag mittlerweile fest integriert und vor allem auch bei Kindern und Jugendlichen zunehmend täglicher Bestandteil des Lebens und Lernens. Es ist uns an der RSS darum ein großes Anliegen, bei unseren Schülern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Verantwortung mit dieser Entwicklung einhergeht. Sich eine eigene Meinung zu bilden, ist oft nicht so einfach, wie es uns Verbrauchern gerne vorgegaukelt wird. Für ein Leben in Freiheit, wozu eben auch die Meinungsfreiheit gehört, brauchen wir eine freie Presse. Zu wissen, wie man Fake News erkennt, was man gegen Hate Speech tun kann und wo man glaubhafte und fundiert recherchierte Informationen bekommt – diese Fähigkeiten werden immer wichtiger.

Ellen Wengel und Mona Benz

1. Teil – Der Stab kommt bei uns an!

Die Radler werden mit einem Spalier und viel Jubel empfangen.

Ein sportliches Zeichen für den Frieden und die Demokratie setzen – darum geht es bei dem Staffellauf „Run for Peace“, der von dem BR-Journalisten Norbert Steiche initiiert worden ist am 23.05.2022 in Schweinfurt begonnen hat.

Schüler der Wilhelm-Sattler-Realschule und der Friedrich-Fischer-Schule (FOS/BOS) brachten heute Nachmittag gemeinsam mit Lehrkräften und Hr. Steiche den Staffelstab zu uns.

Bevor der Stab am kommenden Freitag von der Klasse 8b gemeinsam mit den Sportlehrkräften Hr. Cazzella und Fr. Graf nach Haßfurt an die dortige Realschule gebracht wird, wird er als Symbol noch einmal durch alle Klassen unserer Schule gehen. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass es nicht selbstverständlich ist, in Frieden zu leben, in einer Demokratie zu leben, in einem Land zu leben, in dem die Menschenrechte geachtet werden. Und genau so, wie es eine Herausforderung wird, den Stab weiter zu tragen und in Bewegung zu halten, kann es manchmal auch fordernd sein, für den Erhalt des Friedens und der Demokratie einzustehen.

Frau Seuffert übergibt den Stab an die Schüler Masen Satterwhite, Razvan Luchia und Philipp Stöhr der Klasse 8b.

Nach langer, pandemiebedingter Pause war es wieder möglich, das KLIMOBIL an unserer Schule zu begrüßen. Aber was ist das KLIMOBIL überhaupt? Eine Antwort auf diese Frage findet sich auf der Homepage des KJG Hauses Schonungen, denn das KLIMOBIL ist sozusagen das Bildungsprogramm der Jugend-Umweltstation auf vier Rädern!

„Alle reden vom Klimawandel – aber wer kennt sich wirklich aus? Wir greifen dieses und andere Themen auf und bringen Euch Informationen, Hintergründe und Alternativen.
Seit April 2008 ist das KLIMOBIL unterwegs: Mit ca. 2500 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen jährlich können wir auf Zeltlagern, Pfarr- und Schulfesten sowie im Schulunterricht und in Seminaren zu den Themen Klima, Energie und Ernährung arbeiten. Das KLIMOBIL ist ein umgebauter Kleinbus mit Solaranlage, Windrad und vielen Bausteinen und Experimenten zu den Themen Klimaschutz, Energie und Ernährung: Durch die Solarzellen und das Windrad wird Strom erzeugt, mit dem z. B. einfache Küchengeräte betrieben oder eine Zeltlagerdisko versorgt werden kann. Mit dem Energie-Fahrrad erfahrt ihr, wieviel Körper-Energie man eigentlich braucht, um ein Radio oder mehrere 50 Watt Birnen zum Leuchten zu bringen. Beim Energiecheck erfahrt ihr, wo sich in eurer Schule oder dem Gruppenraum Stromfresser befinden und was ihr dagegen machen könnt. Und der Solarkocher bringt, ganz ohne komplizierte Technik, bei genügend Sonneneinstrahlung Tee zum Kochen. Außerdem könnt ihr erfahren, wie viel CO2 denn so in eurem Essen steckt und wo das überhaupt herkommt. Denn der Klimawandel wird auch durch unsere Nahrungsmittel mitverursacht. Dabei bekommt ihr nicht nur Informationen, sondern wir gehen spielerisch und anschaulich vor und experimentieren viel.“

„Tatort Tropenwald“ – ein Kriminalfall an der RSS?

Mit dem diesjährigen Projekt „Tatort Tropenwald“ agierten die achten Klassen zunächst als Ermittler in einem Kriminalfall, um sich dann den Themen Tropenwald – Umwelt – Rohstoffe zu widmen.

Der Einstieg in das Thema erfolgte mit einer digitalen Schatzsuche. Es galt Informationen zu sammeln, die über QR-Codes zu Sprachnachrichten auf dem Tablet führten. Diese mussten angehört und ausgewertet werden. Hierzu waren die Klassen in unterschiedlichen Gruppen eingeteilt, die sich auf die einzelnen Themenbereiche Biodiversität, Holz, Landwirtschaft und Rohstoffe spezialisierten. Ganz nebenbei wurde der Kriminalfall durch eine Kreativaufgabe gelöst.

Anschließend wurden die Gruppen neu gemischt, sodass sich die Experten untereinander in einer neuen Gruppe austauschen konnten. Zwischendurch wurde ein Erklärvideo gezeigt, um das Thema visuell zu unterstützen. Abschließend wurde innerhalb der Klasse über die globalen Folgen für die Umwelt diskutiert und darüber, welche Produkte im Zusammenhang mit dem Tropenwald stehen. Dabei ging es auch um wichtige Maßnahmen, die man selbst, gemeinsam mit der Familie, in der Schule und sogar in der Gesellschaft umsetzen kann, um den Tropenwald zu erhalten.

Tatort Tropenwald? Nicht mit uns!

 

Ellen Wengel und Mona Benz

Im Zuge des Erasmus Programms kamen vom 4. Mai bis zum 10. Mai zehn spanische Schüler mit ihren Lehrern von der IES Gregorio Salvador Schule in Cullàr zu uns an die RSS. Sie wurden bei Gastfamilien untergebracht und nahmen zusammen mit ihren Austauschschülern der Klassen 8b und 8c an verschiedenen Programmen zum Thema Umweltschutz teil.

Die Anreise der Spanier gestaltete sich schon sehr abenteuerlich, denn durch technische Probleme seitens der Fluggesellschaft konnten die Gastfamilien ihre Austauschschüler nicht um 18 Uhr, sondern erst um 02:30 Uhr am Donnerstagmorgen in Schonungen begrüßen. Unsere Eltern, wie auch unsere Schüler, hatten tapfer durchgehalten, wofür wir ihnen sehr danken.

Am Donnerstagmorgen war ein Frühstück um 08:00 Uhr in der Schule geplant, das allerdings um eine Stunde verschoben wurde. Frau Seuffert begrüßte dann die Erasmus Gruppe in der Küche und nach einem reichhaltigen und wohlschmeckenden Frühstück, das von Frau Heuberger (und der Klasse 7d) organisiert wurde, startete die Gruppe zusammen mit Herrn Ruckdäschel zu den Main-Auen. Dort konnten wir dann Vögel beobachten und uns gegenseitig etwas kennen lernen. Die spanischen Schüler waren von der üppigen Vegetation, dem frischen Grün und dem vielen Wasser begeistert. In ihrem Heimatort Cullár in der Provinz Granada herrscht ein sehr trockenes Klima.

Am Nachmittag wurden sie in die Obhut ihrer Gastfamilien übergeben.

Kurz vor dem wohlverdienten Wochenende begaben wir uns unter der Leitung von Herrn Grimm in die luftigen Höhen des Steigerwalds und erfuhren in einer versiert geführten Runde durch den Baumwipfelpfad bei Ebrach so einiges über die lokale Flora und Fauna. An Spechtnestern vorbei schwangen wir uns letztlich auf dem Rondell auf über 40 Meter hinauf und ließen uns von Aussicht und Wind den Atem rauben.

Am Nachmittag erkundeten die Schüler Schweinfurt und lernten die örtliche Großstadt kennen.

Samstag früh traf sich die Erasmus-Gruppe zusammen mit Herrn Grimm nebst Familie und Herrn Ruckdäschel am Bahnhof in Schonungen, um weiter nach Bamberg zu fahren. Dort erlebten wir eine informative Führung durch die Stadt. Die Dame überzeugte mit ihren Englisch-Kenntnissen und konnte somit den Schülern viel über das fränkische Rom erzählen. Selbst ein Ständchen wurde der Gruppe von einem Stadtmusikanten vorgesungen. Danach konnten die Schüler in kleinen Gruppen die Stadt erkunden. Nach dem Mittagessen und einem kleinen Bummel durch die Innenstadt ging es zurück nach Schonungen. Die Spanier nutzten gleich die Chance und fuhren nach Schweinfurt weiter. Am Abend trafen sich dann alle Schüler zu einem Lagerfeuer, wobei in lockerer Runde die neuen Kontakte weiter gefestigt wurden.

Sonntag war Muttertag, den die Gastschüler im Kreise der Gastfamilien verbrachten.

Am letzten Tag vor dem Heimflug unserer Gäste zurück nach Granada durften wir in Nürnberg das grüne Startup-Unternehmen „Primoza“ kennenlernen. In futuristischer Kulisse und getragen von freiem Gründergeist begeisterten sich die Schüler:Innen in einem „Samenbomben-Workshop“ für das Pflanzen und machten sich noch einmal die Wichtigkeit einer großen Bio-Diversität für unsere Existenz klar. Anschließend fand die Gruppe im gemeinsamen Mittagessen nochmals zueinander und nutzte die kurze Verweildauer in der Nürnberger Innenstadt für das Kaufen von Souvenirs und den Besuch der Lorenzkirche.

Unter zahlreichen wenn auch unterdrückten Tränen nahmen wir am Dienstagmorgen Abschied von unseren Gästen und neu gewonnen Freunden. Doch bevor sie in den Bus stiegen, der sie nach Stuttgart bringen sollte, konnten sie noch einen staunenden Blick in unseren Musiksaal werfen, wo sich Florentina spontan an das e-Piano setzte und unseren neuen Freunden ein Lied spielte. Eine spanische Schülerin revanchierte sich und gab ebenfalls ein Musikstück zum Besten. So entstand ein kleines Abschiedskonzert, das den Abschied für uns alle etwas leichter machte.

Wir schauen aber mit Freude in die Zukunft, denn in wenigen Tagen fliegen wir nach Spanien. Hoffentlich kann Frau Breier auch mitfliegen, denn ihr haben wir den tollen Austausch und die durchdachte Vorbereitung zu verdanken. Auch wenn du nicht dabei warst, liebe Mia, möchten wir uns ganz herzlich für die tolle Planung bedanken! Ein ebenso herzliches Dankeschön geht an meinen Kollegen Manuel Grimm, denn seine Spanisch-Kenntnisse waren Gold wert.

Bernhard Ruckdäschel

Fairer Handel ist in der heutigen Zeit zu Recht ein bedeutendes Thema. Nicht nur durch das Fach Wirtschaft und Recht sollen unsere Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsbewussten Verbraucher erzogen werden, sondern auch durch einzelne Aktionen unsere SchülerInnen auf dieses Thema aufmerksam gemacht werden.

Unserer Schulleitung ist FairTrade ein großes Anliegen und so konnte sich jedes Mitglied unserer Schulfamilie dank der Schulleitung über einen fairen Schoko-Nikolaus im Dezember freuen. Darüber hinaus wurde unser Fair-o-mat reaktiviert. 

Unser „Fair-o-mat“ ist mit reichlichen fairen Leckereien bestückt und steht den SchülerInnen in unserer Aula jederzeit zur Verfügung. Unsere SchülerInnen nehmen dieses Angebot rege wahr und nicht nur aus dem Grund weil es zu Zeiten von Corona keinen Pausenverkauf gibt, sondern weil unsere SchülerInnen wissen, dass sie mit dem Kauf der FairTrade Produkte den kleinen Weltladen in Hassfurt unterstützen.

Dieser wiederum unterstützt zahlreiche humanitäre Projekte, die Herr Selig im Februar den 9. Jahrgangsstufen vorstellte. Die erzielten Erlöse des kleinen Weltladens in Hassfurt kommen u.a. den Hilfsorganisationen Ein DollarBrille oder der Kinderhilfe Afghanistan zu Gute. Der Laden wird von zahlreichen Mitgliedern des Vereins Partnerschaft Dritte Welt e.V., bei dem Herr Selig 1. Vorsitzender ist, ehrenamtlich geführt.

 

 

 

Zusätzlich zu dem Produktangebot aus dem Automaten werden in einem Schaufenster saisonale Produkte zum Verkauf angeboten. Von einer Tafel Schokolade über Tee bis hin zu Kaffee konnten die SchülerInnen den Eltern zu Weihnachten eine kleine Freude bereiten. An Ostern gibt es u.a. faire Schokoladeneier zu kaufen, um sie für vor den Liebsten zuhause verstecken zu können. Es passiert so einiges „Faires“ an unserer Schule, dies sind nur einige Gründe weshalb sich unsere Schule mit dem Titel „Fairtrade School“ schmücken darf.

Daniel Schroff

Seit dem Schuljahr 2020/21 ist unsere Realschule Teilnehmer der MINT21DIGITAL-Initiative. Diese möchte bei Schülerinnen und Schülern Begeisterung und Interesse für die MINT-Fächer (Mathematik, Informationstechnologie, Naturwissenschaften, Technik) wecken.

Trotz der eingeschränkten Möglichkeiten haben wir einen praxisnahen und experimentellen Schultag für die 6. Klassen organisiert, um die MINT-Kompetenzen zu fördern.

Medienkompetenz entwickeln

Was ist das Internet?     Was sind die Grundvoraussetzungen für die Internetnutzung?

Wie ist eine Internetadresse aufgebaut?

Diese und viele Fragen mehr konnten während des Projektes mit den 6. Klassen besprochen und geklärt werden. Zunächst wurde grundlegendes theoretisches Wissen rund um das Internet erläutert. Anschließend wurde das neu erlernte Wissen praktisch umgesetzt. Die Übungen zu den verschiedenen Suchmaschinen sowie das Finden bestimmter Internetadressen sorgten für so manche Überraschung, gab es hier doch erhebliche Unterschiede bei den Ergebnissen. Mittels eines E-Mails-Simulators konnten fleißig Nachrichten – unter Einhaltung der Netiquette – ausgetauscht werden.

Selbstständiges Experimentieren und Entdecken

In einer weiteren Stunde, die dem Fach Physik gewidmet wurde, erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie man mittels einfacher Alltagsgegenstände kleine Experimente durchführen kann. Anhand dieser konnten sie Erkenntnisse gewinnen und Unerwartetes beobachten. Hierzu gehörte zum Beispiel, dass sie kennengelernt haben, wie man mittels eines Wasserglases und einer Waage die Masse eines Fingers misst oder wie man es schafft, eine Münze aus einer Streichholzschachtel zu befördern, ohne diese zu öffnen.

Mikroskopieren

Während des MINT-Tages konnten die Schülerinnen und Schüler sich auch im Mikroskopieren üben. Nach einer kurzen Einführung im Aufbau und der Handhabung arbeiteten sie selbstständig am Mikroskop und fertigten anschließend biologische Zeichnungen.

Praktisches Arbeiten spielt vor allem im LehrplanPlus eine große Rolle und trägt zur Verbesserung wichtiger Kompetenzen bei. Aus Zwiebelhäutchen und Mundschleimhaut stellten die 6.-Klässler eigene Präparate her, die sie anschließend genauer unter die Lupe nahmen. Sie erkannten, dass alle Lebewesen aus Zellen bestehen, und lernten außerdem, im Team und sorgfältig zu arbeiten.

Der MINT-/Medientag war für alle Beteiligten ein gelungenes Projekt.

 

Ellen Wengel – Carolin Heuberger – Magdalena Leirich – Isabell Hägerich – Tanja Henn – Barbara Hau – Eva Stretz

Interaktives Projekt zur Förderung des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes an den Schulen im Landkreis Schweinfurt

Landkreis Schweinfurt. Trotz Pandemie konnten Schülerinnen und Schüler unter den derzeit gültigen und strengen Rahmenhygieneplänen der Schulen eine etwas andere Art der Medienprävention erleben, die berührt und zum Nachdenken anregt. Wie schon seit mehreren Jahren gastierte Dirk Bayer im Auftrag der Kommunalen Jugendarbeit im Rahmen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes an den Schulen im Landkreis Schweinfurt. Gerade in Zeiten der Pandemie waren und sind viele Kinder noch mehr als sonst im Netz unterwegs. Egal ob Smartphone, Internet, Online-Unterricht, Freizeit vor dem Bildschirm, Netflix, Disney+, Zocken und Chatten – Kinder und Jugendliche werden mit einer Menge „krassem Zeug“ konfrontiert. Ob Mobbing im Chat bei WhatsApp, peinliche Bilder verschicken, die Gefahr des übermäßigen Konsums an sich oder das Ausnutzen der Anonymität des Netzes durch unbekannte Personen bergen immer neuere Gefahren. Im Zuge der Arbeit von Dirk Bayer mit dem neu überarbeiteten Konzept „2.0“ wurden diese Themen spielerisch und unterhaltsam in Form eines interaktiven Theaterstücks aufgegriffen, was die Selbstreflektion anregte. Bedürfnis nach Anerkennung: Wie Mobbing entstehen kann Szenen wie zum Beispiel der „coole“ Markus, der seine neue Schulkameradin Tina systematisch mobbt, um sein Bedürfnis nach Anerkennung in der Klasse zu stillen, lassen PRESSEMITTEILUNG Seite 2 von 3 die Schülerinnen und Schüler sozusagen „live“ im Spiel erleben, wie bedrohlich und belastend dies von Mobbingopfern erlebt wird. Und was sie als Klassenkameraden aktiv dazu beitragen können, um aus einer solchen Situation heraushelfen zu können. Es ist nicht immer so leicht, bei den Witzen von Markus nicht mitzulachen, aber den Schülern wird schnell bewusst, dass sie diesen Kreislauf durchbrechen müssen, damit sich künftig etwas am Verhalten ihres Mitschülers verändert. Schlimmer noch wird es für Betroffene, wenn die Täter diese Schikanen im Netz auf die Spitze treiben. Kai, der neue Freund von Tina, welcher eine Schulkameradin sogar heimlich und unerlaubt auf der Mädchentoilette filmt und sie im Klassenchat damit bloßstellt, zeigt die realen Gefahren, die der Umgang im Netz immer wieder mit sich bringen. Neben den ethischen Aspekten geht es auch um strafrechtliche Hintergründe, die anschaulich aufgezeigt und besprochen werden. Selbst Tina fängt an und filmt heimlich einen Klassenkameraden – wollte sie sich rächen oder auch mal cool sein? Ganz egal, es ist verboten, heimlich Aufnahmen von anderen zu machen und diese ins Netz zu stellen. Diskussion über die Altersfreigaben Die Situation, dass manche Kinder und Jugendliche über das normale Maß hinaus im Netz „Zocken“ und „Chatten“ und dass die Altersfreigaben hierbei oft auch keine Rolle mehr spielen, zeigt eine Szene mit den Protagonisten Klaus und Tina anschaulich auf. Spiele wie der Ego-Shooter „Call of Duty“ oder in diesem Kontext bewusst angesprochen auch die aktuell umstrittene Netflix-Serie „Squid Game“ werden intensiv mit den Schülern diskutiert. Netflix empfiehlt ihre eigene Serie, wohl auch aufgrund der drastischen Gewaltdarstellungen, erst ab 16 Jahren. Obwohl eine kindersichere Einstellung in Netflix möglich ist, wissen Eltern oft nicht, wie man dies einstellen kann. Auf der Medienschutzplattform Klicksafe wird empfohlen, einen Kinder-Account einzurichten; eine Anleitung findet sich unter www.klicksafe.de/materialien/netflix-disney-co-streamingdienstesicher-nutzen/. Hier kann man festlegen, auf welche Inhalte die eigenen Kinder zugreifen können. Auch hier gilt laut Klicksafe: „Reden Sie mit Ihrem Kind, nehmen Sie seine Ängste ernst und überlegen Sie sich gemeinsam Strategien zur Bewältigung dieser, zum Beispiel das Gerät weglegen, gemeinsam andere Aktivitäten durchführen, etc.“. Seite 3 von 3 Eine sehr kritische Situation erlebt „Tina“, gespielt von der Fürther Schauspielerin Selina Früchtl, am Schluss des Stückes im Chat mit „Schweinchen Dick“, eine ihr völlig unbekannten Person. Manchmal sind Eltern sich gar nicht so bewusst darüber, in welchen Streaming-Diensten oder scheinbar harmlosen Online-Spielen ihr Nachwuchs sozusagen kinderleicht in Kontakt zu „wildfremden Menschen“ kommt.

Dirk Bayer erklärt in diesem Zusammenhang kurz die fünf wichtigsten Internetregeln:

  1. „Sei misstrauisch“; denn nicht jeder ist der, der er zu sein scheint.
  2. „Tu´s nicht“; gebe niemals deine Daten, wie den richtigen Namen, dein Alter oder gar deine Adresse Preis.
  3. „Klick weg“; wenn wildfremde Personen dich im Netz belästigen.
  4. „Sag nein“; wenn sich Unbekannte mit dir irgendwo ohne Erwachsene treffen wollen.
  5. „Sag Bescheid“; deinen Eltern, anderen Erwachsenen oder Verwandten, wenn du ausversehen in eine für dich schwierige Situation gerätst. Es ist immer wichtig, Hilfe zu holen.

 

Damit die Schülerinnen und Schüler die Themen des Stückes im Nachhinein besser verarbeiten können und diese in Zukunft ins eigene Handeln einfließen lassen können, werden diese gemeinsam mit den Lehrkräften im Unterricht vertiefend nachbereitet.

Weitergehende Informationen:

Amt für Jugend und Familie – Landkreis Schweinfurt – Kommunale Jugendarbeit Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
Andrea Handwerker, Dipl.Soz.Päd.(FH), Kreisjugendpflegerin
Schrammstraße 1
97421 Schweinfurt
Telefon (09721) 55-518
E-Mail: andrea.handwerker@lrasw.de

Hallo liebe Schülerinnen und Schüler,

hier findet Ihr einige Informationen über die Schülermitverantwortung (SMV) an der Staatlichen Realschule Schonungen:

Zu den Aufgaben der SMV gehört es, den Schülern bei etwaigen Problemen zu helfen und das Zusammenleben an unserer Schule weiter zu verbessern. So organisiert die SMV zum Beispiel den Besuch des Nikolauses, verpflegt Gäste bei schulischen Veranstaltungen.

Auch überregional ist die SMV tätig. Es finden zweimal im Jahr treffen der Landesschülerkonferenz statt, deren Anliegen an das Bayrische Staatsministerium weitergeleitet werden. Dieses nimmt dann dazu Stellung.

 

Die SMV besteht aus drei Schülersprechern:

  1. David Cvijanovich (9c)
  2. Alexandra Mensch (10a)
  3. Noel Wagner (10b)

 

sowie zwei Verbindungslehrern:

  1. Fr. Bayer
  2. Hr. Cazzella

 

Falls Ihr einmal Fragen/Anregungen zu unserer Schule habt, Sorgen oder Probleme besprechen möchtet, könnt ihr uns jederzeit ansprechen.

 

Eure SMV

An vielen Schulen ist es schon zur Tradition geworden: Die Mottowoche.  Initiiert  auf Wunsch der Klassensprecher  verkleideten sich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule in der Woche vom  21.02. – 25.02.2022 jeden Tag einem anderen Thema entsprechend. Ob „Hut tut gut“, „Bad Taste“ oder „Old but gold“ – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt! Viel Gelächter und eine Menge Spaß waren garantiert.

Endlich durfte dieses Schuljahr Amor wieder seine Pfeile verschießen. Schüler konnten als Zeichen ihrer Freundschaft anonym ihren Mitschülern schulintern Rosen zukommen lassen. Amors Gehilfen waren fleißig, verteilten tatkräftig am 14. Februar zahlreiche gelbe Rosen und zauberten dadurch ein Lächeln auf die Gesichter der Empfänger.

Weihnachtszeit ist Briefezeit. Die Schüler*innen der 5., 6. und 7. Klassen überlegten sich deshalb den Erlöserschwestern aus Heidenfeld und den Senioren des Seniorenzentrums Schonungen eine kleine Weihnachtsfreude vorzubereiten. Mit viel Freude und Kreativität fertigten die Schüler*innen Briefe, kleine Schneeflocken, Bilder und Weihnachtsbäume an. Es entstand sogar ein selbstgebasteltes Memory mit Weihnachtsmotiven für Sr. Bertholda. Die Briefe wurden hochkonzentriert gelesen und riefen manches Schmunzeln aber auch nachdenkliche Gedanken hervor. Drei Schülerinnen erhielten bereits vor den Weihnachtsferien einen kleinen Gruß zurück. Nicht nur unsere Schüler*innen, sondern auch die Senioren und Ordensschwester freuen sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Montag, 06.12.2020

„Wir helfen auch!“ – Weihnachtspaketaktion

Tatkräftig wurden in den gesamten Klassen der RSS Lebensmittel und Hygieneartikel, aber vor allem Süßigkeiten für notleidende Familien und Kinder in Kroatien und Bosnien-Herzegowina gesammelt. Schon letztes Jahr konnten wir damit den Verein „Werke statt Worte“ mit zahlreichen Paketen unterstützen. Großes Engagement beim Sammeln zeigten unsere Schüler/Innen auch diesmal (s. Foto). Wir hoffen, damit vielen betroffenen Familien weiterhelfen zu können und wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

„Hohoho!“ – Nikolausaktion

Der Nikolaus war gemeinsam mit seinem Knecht Ruprecht, einem Engelchen, einem Bodyguard und einem Paparazzi (J) unterwegs. Dieses Jahr wurden in den 5. und 6. Klassen nach artigen und ungezogenen Schülern geschaut. Jede Klasse, die ein nettes Gedicht, ein Lied oder Musikstück vorbereitet hatte, wurde mit Mandarinen und Fairtrade-Schokolade belohnt. Doch der Knecht hatte auch alle Hände voll zu tun und musste einige Schüler mit seiner modernen Edding-Rute im Gesicht ein wenig verschönern.

Galina Bayer

Anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages veranstaltete unsere Realschule am 19.11.21 einen Aktionstag und lud die 5. und 6. Klässer zum Vorlesen ein. Unter dem Motto „Freundschaft und Zusammenhalt“ erhielten die Schüler/Innen einen kleinen Einblick in das Buch „Haifischzähne“ von Anna Woltz. Diese Lektüre ist eines der nominierten Bücher für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021. Darüber hinaus konnten die Schüler über ihre eigenen Lesegewohnheiten berichten.

Die Veranstaltung fand bei allen Beteiligten großen Anklang und hat bei vielen Kindern die Lese- und Bewegungsmotivation neu entflammt.

Vielen Dank hierfür!!!!

Galina Bayer

Vorlesewettbewerb am 10. Dezember 2021

 

Liebe Schulfamilie,

unsere Schule hat dieses Jahr die Jahrgangsstufen 5 und 6 in einer Videokonferenz zum Vorlesewettbewerb eingeladen.

Aufgrund von Corona war es leider nicht möglich diesen Wettbewerb wie in den Vorjahren durchzuführen. Was bedeutete das nun genau?

Hauptakteure waren die vier Schüler der 6. Jahrgangsstufe, die bereits im Vorfeld zum Klassensieger im Vorlesen geworden sind. Diese haben einen dreiminütigen Abschnitt aus einem selbstgewählten Jugendbuch live (Videokonferenz!) für die 5. und 6. Klassen vorgelesen. Danach folgte ein unbekannter Text (Lesezeit circa 2 Minuten). Die Zuhörer, also die Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klassen, entschieden sich zusammen mit der Lehrkraft für ihren Favoriten.

Von allen Teilnehmern

6a: Lilly Hartmann, David Greb

6b: Oliver Zoll, Nico Reusch

konnte schließlich Nico mit seinem Buch „Wunder“ von Raquel J. Palacio die Juroren begeistern. Herzlichen Glückwunsch, Nico! Er erreicht damit die nächste Vorleserunde im Kreisentscheid (Februar/März). Hoffentlich klappt es!

Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Beteiligten und nicht zuletzt bei den Schülern der 6.Klassen, die daran teilgenommen bzw. zugehört haben.

Wenn bei einigen der Funke für das Lesen und für Geschichten übergesprungen ist, haben wir schon gewonnen.  🙂

 

Herzliche Grüße

Galina Bayer

Ende Oktober laden die Tutoren ihre fünften Klassen zu einer schaurig schönen Halloween-Feier ein. Jedes Team hat sich für die Fünftklässler ein ganz buntes Programm überlegt und die Turnhalle und die Klassenräume für die richtige Stimmung mit Spinnen, Kürbissen, Skeletten und Gespenstern dekoriert.

Die Schülerinnen und Schüler haben zwei Schulstunden in der Turnhalle verbracht und sich bei verschiedenen Spielen und Tänzen ausgetobt. Zum Einsatz kamen die Makarena-Tanzmoves, der Thriller-Song von Michael Jackson für einen Stopptanz, das Feuer-Wasser-Luft-Spiel oder eine witzige Spielerunde mit Affe, Palme, Toaster. Außerdem fand ein kleiner Kostüm-Wettbewerb statt, bei dem alle auf dem Halloween-Laufsteg ihre aufwendigen Outfits präsentieren konnten.

Nach dem Action-Teil ging es zur Stärkung zurück in den Klassenraum, der aufgrund der Dekorationen eher einem Gruselkabinett glich, als einem Raum zum Lernen. Hier haben die Schüler ein kleines Buffet mit verschiedenen Halloween-Leckereien vorgefunden. Im Anschluss wurde die Zeit für verschiedene Bastelaktivitäten genutzt. So wurden aus Kastanien kleine Kürbisse oder aus Wattestäbchen schaurige Skelette.

Insgesamt war es also eine gelungene Veranstaltung mit ein paar Stunden Spiel, Spaß und Gaudi zur Einstimmung auf die wohl verdiente schulfreie Herbstferienwoche.

I. Hägerich, StRin (RS)

Bereits zum dritten Mal konnten wir drei Profi-Musiker an unserer Schule begrüßen, die im Rahmen des von der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation initiierten Projekts „Musik für Schüler“ ein erstklassiges Konzert für unserer Schülerinnen und Schüler des Musikzweiges gestalteten. Unterhaltsam und kurzweilig erlebten wir in der Besetzung Tenor, Klavier und Violine einen Streifzug durch die Epochen der Musikgeschichte und lernten dabei die ein oder andere bislang unbekannte musikalische Perle kennen. Aber natürlich durfte der ein oder andere Ohrwurm nicht fehlen. Durch die lebhafte Interaktion zwischen Musikern und Zuhörenden entwickelte sich diese ungewöhnliche Unterrichtsstunde in der Turnhalle zu einer konzertpädagogischen Veranstaltung höchsten Niveaus! Wir freuen uns schon auf das nächste Konzert…

 

Florian Mayer, StR (RS)

Im Rahmen des Deutschunterrichts zum Thema „Erzählen zu einem Bild“ besuchten die achten Klassen am Mittwoch, den 20.10.2021 das Georg Schäfer Museum in Schweinfurt.

Nach einer kurzen Begrüßung von den drei Kunsthistorikern/innen wurden die Klassen aufgeteilt und bekamen eine individuelle Führung durch einen Teilbereich des Museums. Zuerst wurden den Schülerinnen und Schülern allgemeine Informationen über Georg Schäfer und seine Leidenschaft für Gemälde nähergebracht. Im Anschluss daran fand eine Bildmeditation statt, wobei die Jugendlichen lernen konnten, in ein Bild einzutauchen, ohne abzuschweifen. Es war eine gute Übung, um den Geist und die Gedanken zu fokussieren. Daraufhin wurde zu einem Gemälde eine detaillierte Bildbetrachtung durchgeführt. Hier konnten alle ihrer Fantasie freien Lauf lassen, in dem sie sich überlegen sollten, wie es zu dieser gemalten Szene kommen konnte. Es wurde viel Spannendes über die Epochen und die Hintergründe der Maler erzählt. So wurde alles viel greifbarer und lebendiger für die Jugendlichen.  Schließlich durften die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Arbeitsaufträgen in Kleingruppen durch die Räume schreiten und konnten ihre Ergebnisse dann vor der Klasse präsentieren. Sie wählten sich zudem ein Bild aus, welches sie „zum Leben erweckten“, indem sie eine Geschichte rund um die dargestellten Personen erzählten. Letztlich war es den Schülerinnen und Schülern nach der Führung noch erlaubt, alleine und in Ruhe das ganze Museum zu bestaunen. Rückblickend war es ein gelungener und auch gewinnbringender Ausflug, bei dem die Jugendlichen kompetent angeleitet wurden, genau hinzusehen, da eine detailreiche Betrachtung enorm wichtig für eine Erzählung zu einem Bild ist.

J. Wittmann, StRin (RS)

Nach einjähriger Pause war es der 9. Jahrgangsstufe wieder möglich, das Berufsinformationszentrum in Schweinfurt zu besuchen. Am 06. und 07. Oktober machten sich die Schülerinnen und Schüler unter Begleitung von Frau Breier bzw. Herrn Schroff auf den Weg, ihren zukünftigen beruflichen Weg zu finden. Nach einer freundlichen Begrüßung wurde den Jugendlichen die Homepage und deren Informationen der Bundesagentur für Arbeit durch eine Berufsberaterin vorgestellt. Im Anschluss daran hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an den Computern vor Ort durch das sog. „Check-U-Tool“ ihre Stärken bzw. Schwächen, Vorlieben und Neigungen selbstständig herauszufinden. Durch die Auswertung des Tools erhalten die Schülerinnen und Schüler einige Berufsvorschläge. Durch die Homepages der Bundesagentur und planet-beruf.de konnten die Neuntklässler Informationen zu den vorgeschlagenen Berufen bzw. Berufsfeldern recherchieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden den Besuch sehr informativ und für die ihre weitere Berufsorientierung sehr hilfreich.

D. Schroff, StR (RS)

Englischprojekt in der Matheklasse? Neue Freunde kennen lernen trotz Corona-Einschränkungen? Kontakt zu Gleichaltrigen aus anderen Ländern trotz ausgewiesener Risikogebiete? Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a konnten im E-twinning-Projekt Cultural Project feststellen, dass all dies kein Widerspruch sein muss.

Von Ende April bis Juni 2021 arbeiteten sie an gemeinsamen Projekten über die Plattform TwinSpace zusammen, tauschten sich über vielfältige Themen aus und lernten sich dabei kennen. Nach der Vorstellungsrunde wurden Projektlogos erstellt, Aspekte der eigenen Kultur vorgestellt, und alle hatten Gelegenheit, die Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen zu Besonderheiten ihres Landes zu befragen. Am Ende erstellte jede Klasse ein Online-Magazin mit Artikeln zu landestypischen Themen.

Dass bei all der Arbeit der Spaß nicht zu kurz kommt, zeigte sich beim gemeinsamen Spieleabend, bei dem online verschiedene Quizformate wie beispielsweise Kahoot! mit Fragen quer durch Europa gespielt wurden. Das Highlight des Abends war der Escaperoom, aus dem die Teilnehmer nur durch ihre Kenntnisse über alle Teilnehmerländer entkommen konnten.

Als Überraschung erhielten wir kurz vor den Sommerferien einen Brief mit Rätseln, selbst gestalteten Bildern und verschiedenen Artikeln von den Schülern aus Frankreich.

E. Breier, StRin (RS)

Durch das Projekt wurden ganz nebenbei die kommunikativen Fähigkeiten in der Fremdsprache Englisch verbessert, das Verständnis für kulturelle Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten geschärft und hoffentlich viele neue Freundschaften geknüpft.

Wir als Tutoren sind für die Schüler der fünften Klasse verantwortlich. Der erste Tag an einer neuen Schule. Neue Schüler, neue Lehrer… Natürlich ist es eine Umstellung und wir sorgen dafür, dass dieser Tag in schöner Erinnerung gehalten wird. Jeder fünften Klasse wird eine Tutorengruppe zugeordnet, die sich am ersten Tag zunächst einmal in der jeweiligen Klasse vorstellt und eventuell schon mal ein Spiel spielt. Falls Fragen auftreten, beantworten wir diese auch gerne! Bereits am zweiten Tag fand die Rundführung im Schulhaus statt. Zwei Schulstunden lang haben wir mit unserer jeweiligen Gruppe verbracht und haben natürlich hierbei auch wieder jede Menge Spiele gespielt.
Um in bestimmten Situationen besser klar zu kommen, wurden wir am Anfang des Schuljahres geschult. Zwei extra dafür ausgebildete Teamer namens Juliana und Matthias kamen am Donnerstag, den 16. September 2021 an die RSS und haben uns von 9:00 Uhr morgens bis 16:00 Uhr alles Wichtige beigebracht. Zum einen haben wir etwas darüber gelernt wie wir uns in Notfallsituationen verhalten und mit Kindern umgehen, die gerade nicht sonderlich gut hören. Zum anderen haben wir viele neue Spiele kennengelernt, welche perfekt auf die Altersgruppen der Kinder abgestimmt sind. Wir selbst haben einige davon ausprobiert und hatten sehr viel Spaß dabei!
Die 5a und 5b haben in der zweiten Schulwoche jeweils drei Tage als Kennenlerntage in Schonungen im KjG Haus verbracht. Die 5c fährt erst ein paar Tage später. Auch hier kommen wir als Tutoren zum Einsatz. Auf dem Programm stehen beispielsweise jede Menge Spiele, eine Dorfrallye und ein bunter Abend.
Wir freuen uns darauf, weiterhin schöne Ausflüge und Erlebnisse mit unseren Klassen zu haben!

Chiara Rösch