In der Woche vor den Faschingsferien beschäftigten sich die 9. Klassen im Unterricht intensiv mit dem Thema Wasser. Dabei ging es vor allem um den Wasserverbrauch und darum, wie man Wasser sparen kann. Das Ganze war als Projekt aufgebaut, bei dem wir am Ende sogar ein Planspiel durchführten. Am Anfang sammelten wir alphabetisch geordnet Begriffe, die etwas mit Wasser zu tun haben (zum Beispiel „K wie Klärwerk“). So wiederholten wir wichtige Fachbegriffe merkten, wie viele Bereiche eigentlich mit Wasser zusammenhängen. Danach stellte sich jede und jeder mit Namen vor und nannte einen der Begriffe. Das war ein lockerer Einstieg ins Thema. Anschließend bildeten wir ein Standogramm. Dabei wurden Fragen gestellt wie zum Beispiel, ob man im Alltag wirklich genug Wasser spart. Je nachdem, wie man die Frage beantwortete, musste man sich auf eine bestimmte Seite des Raumes stellen – eine Seite stand für „trifft zu“, die andere für „trifft nicht zu“. So konnte man direkt sehen, wie unterschiedlich die Meinungen in der Klasse sind. Danach wurden wir in das Planspiel eingeführt. Es spielte in einem erfundenen Ort namens „Klein-Wasserlosen“, in dem es Probleme mit dem Wasserverbrauch gibt. Die Rollen und Gruppen wurden ausgelost, sodass jede Gruppe eine bestimmte Perspektive vertreten musste. Es gab Rollen wie Gemüsebauer, Naturschützer oder auch Vertreter einer Papierfabrik. In der Einarbeitungsphase beschäftigten wir uns mit unserer Rolle und überlegten, welche Interessen wir vertreten. Im weiteren Verlauf gab es acht Stationen mit verschiedenen Themen rund um den Wasserverbrauch. Dort erhielten wir wichtige Informationen, bearbeiteten Aufgaben und recherchierten zum Thema. Ziel war es, Argumente für eine spätere Diskussion zu sammeln. Danach tauschten sich die Gruppen aus, diskutierten miteinander und versuchten, Verbündete zu finden. Am Ende arbeiteten wir unsere Positionen aus und bereiteten ein Eingangsstatement für eine Bürgerversammlung vor. Dort wurden die Lösungsvorschläge vorgestellt, diskutiert und schließlich darüber abgestimmt. Zum Schluss besprachen wir noch, welche Folgen die Entscheidungen für „Klein-Wasserlosen“ hätten. Insgesamt war das Projekt abwechslungsreich und interessant. Man hat gemerkt, dass das Thema Wasserverbrauch viele verschiedene Seiten hat und dass es gar nicht so einfach ist, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.
Viktoria Tenzer, Fiona Weidinger, Emilia Imhof (9C)













